18.12.2016

Bildungssymposium 2016

Vor drei Wochen fand in unseren Räumlichkeiten das Bildungssymposium statt. Obwohl ich nun bereits mein zweites Jahr als berufstätige Lehrperson angepackt habe, würde ich mich in dieser neuen Arbeitssituation noch immer als erfahrungsarmes „Greenhorn“ bezeichnen. Ich freute mich demensprechend besonders darauf an der Expertise erfahrener Lehrpersonen anzuzapfen und verfolgte den Wunsch in diesen Tagen möglichst viele spannende Gespräche zu führen, ja wenn nötig auch zu erzwingen. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch kurz erklären, was genau ein Bildungssymposium ist: 100 – 150 begeisterte Lehrpersonen, Schulgründer, Schulleiter, Eltern und sonstige Bildungsinteressierte treffen sich für zwei Tage, diskutieren gemeinsam über den Stellenwert von christlicher Bildung in unserer säkularisierten Welt, hören spannende Vorträge über christliche Lehrerbildung, Konfliktlösung und eine befruchtende Zusammenarbeit von Lehrpersonen und Eltern und verbringen bei gemeinsamen Mahlzeiten unzählige Stunden im Austausch über gemachte Erfahrungen, neue Ideen und Visionen, die harte Realität und damit folgende Herausforderungen des nervenzerrenden Schulalltags und die aufstellenden und freudigen Erlebnisse, welche hier aber nicht eins nach dem andern aufgeschrieben werden sollen, da sonst, so meine ich, die Welt die Bücher nicht fassen könnte, die zu schreiben wären J. Nun stand ich da, voller Tatendrang meinen Plan in die Realität umzusetzen und tatsächlich segnete mich Gott während diesen Tagen mit diversen Gesprächen, welche konkrete umsetzbare Tipps für die nächsten Schulwochen gaben, mich aufs Neue inspirierten, hilfreiche Fragen aufwühlten und mein Verständnis von christlicher Bildung schärften. Ein Mal mehr bin ich der Überzeugung, dass wir den grossen Auftrag haben, unsere Kinder für ihr zukünftiges Leben auszurüsten und ihnen unsere Begeisterung für ein Leben mit Jesus Christus weiterzugeben.  

David Leu