“Alles Wahre Leben ist Begegnung”

— Martin Buber

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WIR SIND EINE UNKONVENTIONELLE ALTERNATIVE

Die Schulkooperative ist eine einzigartige Alternative zur herkömmlichen Schulausbildung. Aus der Initiative von Eltern und Lehrern entstanden, war sie von Anfang an vom Willen geprägt, mutig neue Wege zu beschreiten. Es ging aber nie um Abgrenzung oder Elitismus, sondern immer um die Freiheit, neue Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, die im konventionelleren Schulsystem schlicht nicht denkbar wären. Die Schulkooperative versteht sich daher nicht als Konkurrenz zur öffentlichen Schule, sondern als Ergänzung.

 

WIR SETZEN AUF PROFESSIONALITÄT VON INNEN UND EXPERTISE VON AUSSEN

Ein auszeichnendes Merkmal ist die Beteiligung der Eltern. Neben dem lehrenden Fachpersonal bringt die Elternschaft vielfältige Ressourcen aus allen Lebensbereichen in den Schulalltag ein, die sich eine Schule üblicherweise nicht ohne Weiteres leisten kann. Dieser reiche Schatz an praxisnaher Lebenserfahrung und ausserpädagogischem Fachwissen der verschiedensten Berufssparten ist unverzichtbar: ein Physiker entschlüsselt an einer Schulexkursion den Nachthimmel; eine Rechtsanwältin hilft Texte kritisch zwischen den Zeilen zu lesen; eine Pfarrerin erklärt die Theologie des weihnachtlichen Krippenspiels; ein Geschäftsmann zeigt wie aus Ideen Realität werden kann; eine Gärtnerin macht auf die Kostbarkeit aller Lebensformen aufmerksam.

 

UNSERE SCHULE IST FÜR DIE KINDER, NICHT DIE KINDER FÜR DIE SCHULE DA

Es ist unsere Überzeugung, dass sich die Form des Unterrichts den Kindern angleichen muss und nicht umgekehrt. An der Schulkooperative werden darum immer wieder neue Wege gesucht, wie Ziele erreicht werden können, die den einzelnen Kindern entsprechen, aber so, dass jedes Kind Ziele erreicht, die es sich selbst nicht zugetraut hätte. Das ist ein hoher Anspruch, aber kein Wunschdenken. Wir erleben das Zusammenspiel von Eltern und Schule, von Zuhause und In-der-Schule, als äusserst fruchtbar, um ein einheitliches und stimmiges Lebens- und Lehrgefühl zu ermöglichen. In diesem können sich die Kinder ganzheitlich entfalten, statt von einer fragmentarischen Realität in die Nächste zu taumeln.

 

IN LIEBE BEJAHEND,
IN LIEBE KRITISCH

Einem christlichen Wertehorizont entsprechend, sehen wir die Dinge immer auf zweierlei Weisen: Einerseits liebend und bejahend, und andererseits kritisch hinterfragend. Exemplarisch lässt sich dies anhand von zwei wichtigen biblischen Worten zeigen: «Siehe es war gut» und «Siehe ich mache alles neu». Eine schöpfungstheologische Perspektive schärft den Sinn für die Schönheit der Welt, ermutigt zur Wissenschaft und zur Kunst. Eine eschatologische Perspektive sieht die Veränderungsbedürftigkeit einer Welt die immer noch von Leid und Not heimgesucht wird und die nicht einfach so bleiben darf. Hier wollen wir aktiv werden und uns innovativ an der Besserung beteiligen.